
Die Situation ist extrem prekär. Das neue Schuljahr beginnt in wenigen Wochen, doch bislang ist keine tragfähige Einigung in den Verhandlungen zwischen Landesregierung und die Lehrpersonen vertretenden Gewerkschaften erzielt worden. Wir sehen uns deshalb gezwungen, erneut nachzufragen, wie alle an den Protesten und an den Verhandlungstischen Beteiligten dies verantworten können und wollen.
Die Allianz der Kultur nimmt die getroffenen Zusicherungen und Aussagen als Antwort auf den Offenen Brief von Anfang Juli zur Kenntnis. Dennoch ist nicht zu leugnen, dass die Situation weiterhin ungelöst bleibt und keine nachhaltigen Schritte zur Gewährleistung der künftigen schulischen Kulturprogramme getroffen wurden. Wir blicken weiterhin mit Sorge auf das kommende Schuljahr: Der Herbst nähert sich mit Riesenschritten und unsere Kulturschaffenden haben immer noch keine Absicherung. Mitglieder berichten weiterhin, dass sie sich aufgrund ausbleibender Aufträge beruflich neu orientieren müssen, da außerschulische Angebote für Schüler*innen stark reduziert wurden.
Von unschätzbarem Wert ist für Kinder und Jugendliche beispielsweise Theater an Schulen: Theaterschaffende fördern mit ihren Projekten die kreative Entfaltung und tragen entscheidend zur persönlichen Entwicklung bei. Sie stärken das Selbstbewusstsein, fördern emotionale Intelligenz und verbessern die Fähigkeit, frei vor anderen zu sprechen – eine Kompetenz, die weit über die Bühne hinaus, im schulischen Alltag, aber auch später im Berufsleben von großer Bedeutung ist. Dies ist nur eines der Beispiele, wo Kultur die schulische und soziale Bildung von Kindern und Jugendlichen ergänzt und kompensiert. Was passiert, wenn diese Möglichkeiten plötzlich wegfallen?
Die Kulturszene in Südtirol besteht aus einer vielfältigen Palette an Verbänden, Kollektiven, Vereinen sowie Kulturinstitutionen und -organisationen mit engagierten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Um diese Vielfalt weiterhin anbieten zu können und allen, insbesondere jungen Menschen, den Zugang zu Kultur zu ermöglichen, muss diese prekäre Situation sofort gelöst werden. Die Kultur darf nicht zum Spielball verschiedener Interessen werden! Wie im offenen Brief der Allianz der Kultur Anfang Juli verdeutlicht, sind die Folgen der Schulproteste für Kultur und Bildung klar spürbar. Wir erwarten klare Antworten und Lösungen und bleiben selbst nicht untätig: Um die Ernsthaftigkeit der Situation allen vor Augen führen zu können, werden im Augenblick mittels einer empirischen Untersuchung Daten und Fakten erhoben und zu Schulanfang präsentiert.
Die gegenwärtigen Einschnitte in das Kulturangebot und die anhaltende Unsicherheit in der Planung werden leider ganz sicher auch in die kommenden Schuljahre hineinwirken – das ist eine wohlgemeinte Warnung – und den Lebensunterhalt etlicher Kulturschaffender gefährden, abgesehen vom Ausbleiben der hilfreichen kulturellen Bildung in den Schulen. Die konsequente Fortsetzung und Vertiefung der Verhandlungen und deren Abschluss zum Wohl aller – der Südtiroler Kultur, der Bildung, der Kulturschaffenden, der Lehrpersonen und der Schüler*innen – ist jetzt unbedingt notwendig!
Die Situation ist extrem prekär. Das neue Schuljahr beginnt in wenigen Wochen, doch bislang ist keine tragfähige Einigung in den Verhandlungen zwischen Landesregierung und die Lehrpersonen vertretenden Gewerkschaften erzielt worden. Wir sehen uns deshalb gezwungen, erneut nachzufragen, wie alle an den Protesten und an den Verhandlungstischen Beteiligten dies verantworten können und wollen.
Die Allianz der Kultur nimmt die getroffenen Zusicherungen und Aussagen als Antwort auf den Offenen Brief von Anfang Juli zur Kenntnis. Dennoch ist nicht zu leugnen, dass die Situation weiterhin ungelöst bleibt und keine nachhaltigen Schritte zur Gewährleistung der künftigen schulischen Kulturprogramme getroffen wurden. Wir blicken weiterhin mit Sorge auf das kommende Schuljahr: Der Herbst nähert sich mit Riesenschritten und unsere Kulturschaffenden haben immer noch keine Absicherung. Mitglieder berichten weiterhin, dass sie sich aufgrund ausbleibender Aufträge beruflich neu orientieren müssen, da außerschulische Angebote für Schüler*innen stark reduziert wurden.
Von unschätzbarem Wert ist für Kinder und Jugendliche beispielsweise Theater an Schulen: Theaterschaffende fördern mit ihren Projekten die kreative Entfaltung und tragen entscheidend zur persönlichen Entwicklung bei. Sie stärken das Selbstbewusstsein, fördern emotionale Intelligenz und verbessern die Fähigkeit, frei vor anderen zu sprechen – eine Kompetenz, die weit über die Bühne hinaus, im schulischen Alltag, aber auch später im Berufsleben von großer Bedeutung ist. Dies ist nur eines der Beispiele, wo Kultur die schulische und soziale Bildung von Kindern und Jugendlichen ergänzt und kompensiert. Was passiert, wenn diese Möglichkeiten plötzlich wegfallen?
Die Kulturszene in Südtirol besteht aus einer vielfältigen Palette an Verbänden, Kollektiven, Vereinen sowie Kulturinstitutionen und -organisationen mit engagierten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Um diese Vielfalt weiterhin anbieten zu können und allen, insbesondere jungen Menschen, den Zugang zu Kultur zu ermöglichen, muss diese prekäre Situation sofort gelöst werden. Die Kultur darf nicht zum Spielball verschiedener Interessen werden! Wie im offenen Brief der Allianz der Kultur Anfang Juli verdeutlicht, sind die Folgen der Schulproteste für Kultur und Bildung klar spürbar. Wir erwarten klare Antworten und Lösungen und bleiben selbst nicht untätig: Um die Ernsthaftigkeit der Situation allen vor Augen führen zu können, werden im Augenblick mittels einer empirischen Untersuchung Daten und Fakten erhoben und zu Schulanfang präsentiert.
Die gegenwärtigen Einschnitte in das Kulturangebot und die anhaltende Unsicherheit in der Planung werden leider ganz sicher auch in die kommenden Schuljahre hineinwirken – das ist eine wohlgemeinte Warnung – und den Lebensunterhalt etlicher Kulturschaffender gefährden, abgesehen vom Ausbleiben der hilfreichen kulturellen Bildung in den Schulen. Die konsequente Fortsetzung und Vertiefung der Verhandlungen und deren Abschluss zum Wohl aller – der Südtiroler Kultur, der Bildung, der Kulturschaffenden, der Lehrpersonen und der Schüler*innen – ist jetzt unbedingt notwendig!
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